Deux enfants démontent un flipper vintage à la maison : la transmission du flipper de génération en génération

Wer wir sind: die Geschichte von Pinballs Store

Wer wir sind: die Geschichte von Pinballs Store

Manche Unternehmen entstehen aus einer Marktstudie. Dieses entstand in einem Wohnzimmer in der Normandie — in den Jahren, in denen das Geräusch eines Flippers einfach zu den Geräuschen des Hauses gehörte, nicht anders als das Geschirr oder der Fernseher.

Hier erfahren Sie auf wenigen Seiten, woher Pinballs Store kommt — und warum ein kleines französisches Unternehmen seine Tage damit verbringt, Elektronikkarten für Maschinen zu entwickeln, die die Welt eigentlich schon aufgegeben hatte.

Évreux, ein Haus, ein Flipper

Der Gründer von Pinballs Store wuchs in Évreux in der Normandie auf. In diesem Haus war der Flipper keine Kuriosität, die man Gästen vorführt: Er war ein lebendiges Möbelstück. Seine Eltern spielten daran. Abends, am Wochenende, zwischendurch. Ein Kind, das damit aufwächst, lernt das Flippern nicht — es saugt es auf. Es begreift das Gewicht der Kugel, bevor es Punktstände lesen kann; es kennt das Klacken eines Slingshots, bevor es weiß, was ein Slingshot ist.

Das ist ein feiner Unterschied, aber er erklärt vieles daran, was das Unternehmen geworden ist. Ein Flipper war für ihn nie ein Sammlerstück. Er war ein Familienstück.

Und dasselbe Haus lehrte ihn, nach oben zu schauen

Dieses Elternhaus gab ihm noch etwas anderes mit: die Freude am Himmel. Teleskope, klare Nächte, die Gewohnheit, weit zu schauen. Man könnte meinen, das habe nichts mit einem um wenige Grad geneigten Spielfeld voller Spulen und Kontakte zu tun. In Wahrheit ist es dieselbe geistige Bewegung.

Einen Stern zu beobachten heißt, etwas sehr Altes und sehr Geduldiges anzuschauen. Einen Flipper von 1981 zu reparieren ist ein wenig dasselbe: Man öffnet die Backbox, betrachtet eine Karte, die von Ingenieuren entworfen wurde, die längst in Rente sind, und versucht zu verstehen, was sie im Sinn hatten. Astronomie und alte Elektronik verlangen dasselbe — Methode, streifendes Licht und sehr viel Geduld.

Der Soundtrack: 1970, 1980, 1990

Er vertiefte sich in die besten Genres und die besten Künstler der 1970er-, 80er- und 90er-Jahre — genau die Zeit jener Maschinen, die er später wieder zum Leben erwecken sollte. Das ist kein Zufall, und es ist keine vorgeschobene Nostalgie.

Es sind die Jahrzehnte, in denen der Rock härter und brüchiger wird, in denen die New Wave mit ihren kühlen Synthesizern auftaucht, in denen sich der Klang von Jahr zu Jahr wandelt. Und zur gleichen Zeit folgen die Flipper in den Fabriken von Chicago genau derselben Kurve: Mechanische Glocken und Gongs weichen den ersten elektronischen Klängen, dann der Sprachsynthese, dann den Samples. Die Backglasses der 80er-Jahre haben dieselben Farben, dieselben Schriften und dieselben Helden wie die Plattencover desselben Jahres. Es sind zwei Seiten ein und derselben Popkultur.

Wer in diesem Soundtrack und vor diesen Maschinen aufwächst, sieht sie nicht als alten Kram. Er sieht sie als Werke. Und ein Werk restauriert man.

Weggehen — und den Flipper mitnehmen

Die Leidenschaft nahm er mit. Er reiste durch Europa, er lebte im Ausland. Vieles lässt sich umziehen; ein Flipper von weit über hundert Kilo ist eine andere Sache. Aber die Obsession passt in einen Koffer.

Diese Reisejahre haben wohl geprägt, was das Haus heute ausmacht: Pinballs Store ist ein französisches Unternehmen — mit Sitz in Villefranche-de-Rouergue —, spricht mit seinen Kunden aber auf Französisch, Englisch, Deutsch und Italienisch. Der technische Support ist in allen vier Sprachen kostenlos. Das ist kein Marketingargument, sondern schlicht die Art, wie die Menschen in dieser Geschichte immer gelebt haben: zwischen mehreren Ländern und mehreren Sprachen.

Heute findet er, gemeinsam mit seiner jungen Ehefrau, seinen Platz in der internationalen Flipperwelt. Das Unternehmen ist eine Familienangelegenheit — im wörtlichsten Sinne.

„Einen Flipper gibt man weiter“

Das ist die Überzeugung, die das ganze Gebäude trägt. Bei Pinballs Store ist der Flipper ein Erbstück. Diese Maschinen sollten nicht auf dem Wertstoffhof oder auf dem Dachboden enden: Sie sollten von einer Generation an die nächste weitergegeben werden — wie eine Uhr, ein Möbelstück, ein Musikinstrument.

Nur ist ein Flipper keine Uhr. Er ist ein elektromechanisches Ungeheuer, das reparierbar sein muss, um zu überleben. Und genau hier beginnt das Problem.

Das Problem: Eine ganze Maschinengeneration stirbt

Nehmen Sie die Maschinen von 1977 bis 1989 — die Gottlieb System 1 und System 80/80A/80B, die Williams System 3 bis 7, die Bally- und Stern-Geräte dieser Zeit. Es sind die ersten Flipper mit Mikroprozessor, das Scharnier zwischen Elektromechanik und Digitaltechnik. Und oft sind es auch die schönsten.

Genau sie sterben heute — aus zwei sehr konkreten Gründen.

1. Die Batterie

Nahezu alle diese CPU-Karten trugen eine aufgelötete Batterie, um Einstellungen und Highscores zu speichern. Vierzig Jahre später sind diese Batterien ausgelaufen. Der Elektrolyt frisst das Kupfer an, kriecht die Leiterbahnen entlang und greift Bauteile und IC-Sockel an. Bei den Gottlieb System 80 ist die Batteriekorrosion in der Szene so gut dokumentiert, dass sie schon sprichwörtlich ist: Sie zerstört die CPU-Karte selbst dann, wenn mit bloßem Auge kein Leck zu sehen ist.

2. Die Chips

Der Rest des Problems sind die Bauteile selbst. Die integrierten Schaltkreise von damals — RIOT, PIA, spezielle RAM-Bausteine, Gottlieb-Tochterkarten — werden nicht mehr hergestellt. Man findet sie gebraucht, zu steigenden Preisen, ohne Funktionsgarantie, und der weltweite Bestand schrumpft nur noch. Eine Karte von 1982 mit Teilen von 1982 zu reparieren heißt, einer Ressource hinterherzulaufen, die zur Neige geht.

Das Ergebnis: Tausende wundervoller Maschinen, mechanisch tadellos, stehen still, weil ein kleines grünes Rechteck tot ist. Eine Maschine, die man nicht mehr reparieren kann, ist eine Maschine, die nicht weitergegeben wird.

Was Pinballs Store tut: diese Maschinen dauerhaft reparierbar machen

Die Antwort von Pinballs Store lautet: nicht versuchen, die Elektronik der 80er-Jahre wiederzubeleben, sondern sie durch etwas zu ersetzen, das heute noch hergestellt wird — und in zwanzig Jahren immer noch hergestellt werden wird.

Konkret: Ersatzkarten auf FPGA-Basis. Ein FPGA (ein reprogrammierbarer Logikbaustein) bildet das Verhalten der Original-Hardware nach. Das ist keine Software-Emulation: Die Original-ROMs Ihrer Maschine werden im FPGA interpretiert. Die Maschine spielt nicht „ungefähr“ wie früher — sie spielt wie früher.

Und vor allem lösen diese Karten die beiden genannten Probleme von Grund auf:

  • Plug & Play: Die Karte kommt genau dorthin, wo die Originalkarte saß.
  • Ohne Batterie. Nie wieder Korrosion. Das ist das Ende jenes Defekts, der diese Maschinen tötet.
  • Echtes Freeplay — und der originale Münzprüfer funktioniert weiter, denn der Münzprüfer gehört zum Objekt, und ein Flipper, der noch eine Münze schluckt, erzählt noch seine Geschichte.

Abgedeckt sind genau die Systeme der bedrohten Generation: Gottlieb System 1 und System 80/80A/80B, Williams System 3 bis 7, Bally/Stern 1977-1985. Das ist kein zufällig zusammengestellter Katalog, sondern die Liste der Maschinen, die gerettet werden müssen.

Wenn Sie ins technische Detail gehen möchten, haben wir für jede Familie einen Ratgeber geschrieben:

Ein Sortiment wie ein Werkzeugkasten, nicht wie ein Regal

Pinballs Store verkauft keine Flipper, keine Topper, keine Deko-Zubehörteile. Ausschließlich Ersatzkarten. Das ist eine bewusste Entscheidung: eine Sache machen — und sie richtig machen.

Das Sortiment reicht von der kleinen Rettungskarte bis zur Komplettlösung: die GoPOP80 (Pop-Bumper-Treiberkarte, 29 €), die Godri80 (Treiberkarte System 80, 99 €), die Gosof (Soundkarte mit Speech, 129 €), die BallyLa_60 (Lampentreiberkarte, 149 €), die Lisy80 (199 €), die BallyDri (199 €), die BallyFA für Bally/Stern (299 €), die WillFA7 für Williams System 3-7 (349 €) sowie die GottFA80_Plus Light (349 €) oder die GottFA80_Plus Full mit integrierter Soundkarte (399 €).

Jede Karte hat 6 Monate Garantie (Teile und Arbeit) gegen jeden Defekt, der nicht auf unsachgemäße Verwendung zurückgeht, sowie 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Der technische Support ist kostenlos — auf Französisch, Englisch, Deutsch und Italienisch — und er kommt von Menschen, die selbst Backboxen öffnen.

Warum das wichtig ist

Einen Gottlieb System 80 wieder zum Laufen zu bringen bedeutet nicht nur, wieder Lampen anzuschalten. Es bedeutet, ein Objekt zurück in Umlauf zu bringen, das Menschen gemeinsam spielen lässt — im Stehen, nebeneinander. Und das ist selten geworden.

Der kleine Junge aus Évreux sah seinen Eltern beim Spielen zu. Eines Tages wird jemand anderes seinen Eltern beim Spielen zusehen — an derselben Maschine, wiederhergestellt, mit einer Karte, die keine Batterie mehr hat, die auslaufen könnte. Das ist der ganze Gedanke. Ein reparierbarer Flipper ist ein Flipper, der überlebt; und ein Flipper, der überlebt, ist einer, der weitergegeben wird.

FAQ — Pinballs Store

Wer steht hinter Pinballs Store?

Eine Familie. Der Gründer wuchs in der Normandie auf, in Évreux, in einem Haus, in dem seine Eltern Flipper spielten und in dem man auch mit dem Teleskop den Himmel beobachtete. Danach reiste er und lebte im Ausland, bevor er seine Leidenschaft zum Beruf machte — gemeinsam mit seiner Frau. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Frankreich, in Villefranche-de-Rouergue.

Verkauft Pinballs Store Flipper?

Nein. Pinballs Store entwickelt und verkauft ausschließlich elektronische Ersatzkarten für alte Flipper. Keine Maschinen, keine Topper, kein Zubehör. Das ist eine bewusste Entscheidung: sich auf das zu konzentrieren, was alte Maschinen tatsächlich am Laufen hindert.

Was ist eine FPGA-Karte, und worin unterscheidet sie sich von einer Emulation?

Ein FPGA ist ein reprogrammierbarer Logikbaustein, der das Verhalten der Original-Hardware nachbildet. Die Original-ROMs der Maschine werden im FPGA interpretiert: Das ist keine Software-Emulation, und das Spiel verhält sich genau wie auf der Originalkarte.

Welche Systeme werden abgedeckt?

Gottlieb System 1 und System 80/80A/80B, Williams System 3 bis 7 sowie Bally/Stern von 1977 bis 1985 — also genau jene Generation von Mikroprozessor-Flippern, die heute unter Batteriekorrosion und dem Verschwinden der damaligen Chips leidet.

Warum ist der Verzicht auf die Batterie so wichtig?

Weil die aufgelötete Batterie die häufigste Todesursache der CPU-Karten dieser Generation ist. In vierzig Jahren läuft sie aus, und der Elektrolyt frisst Leiterbahnen und Bauteile an — oft ohne sichtbares Leck. Die Karten von Pinballs Store arbeiten ohne Batterie: Das Problem verschwindet endgültig.

Wie lautet die Garantie, und in welchen Sprachen erhalte ich Hilfe?

6 Monate Garantie (Teile und Arbeit) gegen jeden Defekt, der nicht auf unsachgemäße Verwendung zurückgeht, plus 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Der technische Support ist kostenlos — auf Französisch, Englisch, Deutsch und Italienisch.

Schreiben Sie uns

Wenn bei Ihnen eine stumme Maschine in der Garage steht, eine Karte voller Grünspan liegt — oder wenn Sie einfach eine Frage haben: Schreiben Sie uns. Wir antworten, und Beratung kostet bei uns nichts.

Dafür sind unsere Kontaktseite und unsere FAQ da. Sie können auch direkt an contact@pinballs.store schreiben. Und wenn Sie unseren Namen auf der Ausstellerliste einer Messe entdecken, kommen Sie vorbei: Wir führen einen Kalender kommender Flipper-Events.

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