MPU-Ersatzplatine für Bally (1977-1985): Welche soll man wählen?
Ihr Bally-Flipper (1977-1985) startet nicht mehr, oder die Batterie ist ausgelaufen und hat die MPU-Platine beschädigt? Das ist der klassische Defekt dieser Generation. Die dauerhafte Lösung: die originale MPU-Platine (AS-2518-17/35/133, Stern MPU-100/200) durch eine moderne, batterielose Platine ersetzen. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie die richtige auswählen.
Was ist eine MPU-Ersatzplatine?
Die MPU (Micro Processor Unit) ist das Gehirn des Flippers. Bei den Bally-Geräten der Serie "-35" arbeitet sie mit einer Batterie, die irgendwann ausläuft und die Platine korrodieren lässt. Eine moderne MPU-Ersatzplatine erfüllt dieselbe Aufgabe ohne Batterie, im Plug-&-Play-Format, und schließt das Korrosionsrisiko dauerhaft aus.
Wichtige Auswahlkriterien
- Kompatibilität: Ersetzt sie die Platinen AS-2518-17/35/133 und Stern MPU-100/200 wirklich vollständig?
- Spieltreue: Läuft sie mit den Original-ROMs oder mit neu programmierten Spielen?
- Batterielos: keine Korrosion mehr.
- Freeplay.
- Reparierbarkeit & Support: Lässt sie sich einfach instand setzen, mit erreichbarem Support?
Unsere Empfehlung: die BallyFA
Die BallyFA ersetzt die originale MPU-Platine in Bally-Flippern (1977-1985), einschließlich der Modelle von Bell Games. Sie führt die Original-ROMs direkt in ihrem FPGA aus (originalgetreues Spielgefühl der damaligen Zeit), arbeitet ohne Batterie (keine Korrosion mehr) und wird Plug & Play eingebaut.
Und wenn doch einmal etwas ausfällt? Die anfälligen Bauteile (diejenigen, die am ehesten ausfallen) sitzen in Sockeln: Der Austausch erfordert kein Löten und dauert nur wenige Sekunden. Wir stellen außerdem Reparaturanleitungen und kostenlosen technischen Support bereit. Wegwerfplatinen gibt es bei uns nicht.
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Konfiguration: Einstellung der Dip-Schalter
Die BallyFA wird ganz einfach über zwei Dip-Schalterblöcke konfiguriert — ein echter Vorteil bei Einbau und Fehlersuche.
S1 — Spielauswahl
Über den Block S1 wird das Spiel ausgewählt, das die BallyFA ausführt, entsprechend den auf der SD-Karte gespeicherten ROMs (die vollständige Spieleliste finden Sie im Handbuch).
S2 — Optionen (Standard: alle OFF)
- S2-Dip1 — Zero-Cross-Emulator: Bally-MPU-Platinen benötigen zum Betrieb ein „Zero Cross“-Signal (aus dem 12-V-Netzteil), das beim Start geprüft wird. Steht der Schalter auf ON, emuliert die BallyFA dieses Signal — praktisch für Tests auf der Werkbank mit einem einfachen 5-V-Netzteil (das Timing weicht mit emuliertem Zero Cross ab).
- S2-Dip2 — NVRAM-Sicherung ins EEPROM: Die BallyFA speichert den NVRAM-Inhalt (Highscores, erweiterte Einstellungen) in einem EEPROM, wobei jedes Spiel seinen eigenen Bereich hat. Auf der Werkbank erzwingt ein kurzes Umschalten von Dip2 auf ON eine Sicherung. Im normalen Spielbetrieb erfolgt die Sicherung automatisch (Test-Taster, Spielende-Relais, Credit-Taster).
- S2-Dip3 — Nicht belegt (reserviert, noch nicht umgesetzt).
- S2-Dip4 — Anti-Flackern (LEDs): Auf ON gestellt passt die BallyFA das Zero-Cross-Timing an, damit die LEDs nicht flackern, ohne dass an jeder LED ein Parallelwiderstand nötig ist (ein bekanntes Problem bei Bally-Geräten).
- S2-Dip5 — Münzprüfer: Auf ON gestellt aktiviert er den Münzprüfer. Nicht aktivieren, wenn kein Münzprüfer angeschlossen ist.
- S2-Dip6 — NVRAM-Initialisierung: Auf ON gestellt initialisiert (löscht) die BallyFA beim Start das NVRAM des ausgewählten Spiels — nützlich, um den RAM vollständig zurückzusetzen.
Und was ist mit anderen Lösungen?
Die Alltek Ultimate MPU ist die führende Referenz auf dem US-Markt: eine hervorragende Platine, die die MPU-Platinen von Bally (1977-1985) ersetzt und über 90 Spiele auf einem Chip bietet (per Dip-Schalter auswählbar), dazu Freeplay, Selbsttest und eine selbstrückstellende Sicherung. Ihre Logik beruht auf neu programmierten PROMs. Die BallyFA verfolgt einen anderen Ansatz: Sie führt die Original-ROMs auf einem FPGA aus (Originaltreue auf Hardware-Ebene) und setzt auf Reparierbarkeit (gesockelte Bauteile) sowie technischen Support. Welche die richtige ist, hängt von Ihren Prioritäten ab.
Vergleich
| Kriterium | BallyFA | Alltek Ultimate MPU |
|---|---|---|
| Ersetzt | Bally-MPU (1977-1985) | Bally-MPU (1977-1985) |
| Batterielos | Ja | Ja |
| Spiellogik | Original-ROMs interpretiert (FPGA) | Neu programmierte PROMs (über 90 Spiele, Dip-Schalter) |
| Freeplay | Ja | Ja |
| Konfiguration | Dip-Schalter: Spielauswahl, Zero-Cross-Emulator, LED-Anti-Flackern, Münzprüfer, NVRAM-Sicherung/-Initialisierung | Dip-Schalter: Spielauswahl, Freeplay |
| Reparierbarkeit & Support | Gesockelte anfällige Bauteile + Anleitungen + Support | Selbsttest + selbstrückstellende Sicherung |
FAQ: MPU-Ersatzplatine für Bally (1977-1985)
Welche Platinen ersetzt die BallyFA?
Die originale MPU-Platine in Bally-Flippern (1977-1985), einschließlich der Modelle von Bell Games.
Muss eine Batterie gewechselt werden?
Nein. Die BallyFA arbeitet ohne Batterie: keinerlei Korrosionsrisiko.
Führt sie die Original-ROMs aus?
Ja, sie interpretiert die Original-ROMs in ihrem FPGA, für ein originalgetreues Spielgefühl.
Lässt sie sich konfigurieren (Spiel, LEDs, Münzprüfer...)?
Ja, über Dip-Schalter: Spielauswahl (S1) und S2-Optionen (Zero-Cross-Emulator für Tests auf der Werkbank, LED-Anti-Flackern, Münzprüfer, NVRAM-Sicherung/-Initialisierung).
Ist sie reparierbar?
Ja. Ihre anfälligen Bauteile sitzen in Sockeln (Austausch ohne Löten), dazu gibt es Reparaturanleitungen und kostenlosen technischen Support.
Unsicher bei Ihrem Modell? Kontaktieren Sie uns — der Support ist inklusive.
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